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Startschuss des Modellprojektes |
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August 2007 (1) – Zum 1. August 2007 fiel der Startschuss für das in dieser Form bisher einzigartige Modellprojekt zwischen der SpVgg Vreden 1921 e.V. und der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit Anfang August unterstützt Udo Liebert (Stützpunkttrainer beim DFB) vor Ort unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Brandl-Bredenbeck die Verantwortlichen des Vereins bei der Umsetzung innovativer Trainingsmethoden im Kinder- und Jugendbereich sowie von Maßnahmen zur langfristigen Bindung der Kinder und Jugendlichen an den Verein. Außerdem ist Tim Pawlowski (Dipl. Volkswirt, Dipl. Sportwiss.) seit Beginn des Monats vor Ort unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Breuer mit der Neukonzipierung des Marketings der SpVgg betraut.
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Juli 2007 - Am 12.07.2007 fand im Vereinsheim der Spielvereinigung Vreden 1921 e.V. eine Pressekonferenz für die lokalen und regionalen Pressevertreter statt. Hierbei wurden die Konzepte und Ideen des Modellprojektes von den beiden Universitätsprofessoren und ihren Mitarbeitern vorgestellt. Univ.-Prof. Dr. Brandl-Bredenbeck spricht dabei von einem deutschlandweiten Leuchtturmprojekt, das Wellen schlagen wird. (1) Sportbezogene Jugendarbeit: „Im Kern geht es darum, den Beteiligten attraktive kind- und jugendgerechte Inhalte und Vermittlungsmethoden vorzustellen und Strategien einer nachhaltigen Implementierung in den Vereinsalltag zu entwickeln“ (Brandl-Bredenbeck). (2) Übersportbezogene Jugendarbeit: „Außerdem sollen Konzepte zur frühzeitigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Einbindung und Aufgabenübernahme von Kindern und Jugendlichen entwickelt und in das alltägliche Vereinsleben integriert werden“ (Brandl-Bredenbeck). (3) Öffentlichkeitsarbeit: „Im Rahmen des Projektes wird eine systematische Stärken- Schwächen- Analyse der aktuellen Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt. Ausgehend davon wird ein Konzept zur effektiveren Gestaltung und Nutzung der Öffentlichkeitsarbeit für die Spielvereinigung erarbeitet, welches auch gezielte Hinweise zur Umsetzung enthält. Damit soll es maßgeblich gelingen, das Image des Vereins positiv zu beeinflussen und somit z.B. die Interessen des Vereins bei kommunalpolitischen Entscheidungen oder aber auch die Wahrnehmung der Bevölkerung hinsichtlich des Vereins positiv zu beeinflussen“ (Breuer). (4) Sponsoring: „Auch die bestehenden Sponsoringstrukturen der Spielvereinigung werden analysiert. Dabei kommen u.a. qualitative Interviews mit Vereinsführung und regionaler Wirtschaft zum Einsatz, um die Interessenlagen möglicher Sponsoren herauszuarbeiten. Darauf aufbauend werden Konzepte für eine verbesserte Sponsoringakquise und –Bindung in die Vereinsstrukturen implementiert“ (Breuer).
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Juni 2007 - Nachdem die finanziellen Mittel gesichert und weitere Details geklärt waren, wurde ein Kooperationsvertrag von eineinhalb jähriger Laufzeit zwischen den beiden Vertretern der Deutschen Sporthochschule Köln und den Verantwortlichen der Spielvereinigung Vreden geschlossen. Im Rahmen eines Modellprojektes sollen zukünftig Maßnahmen zur (1) sportbezogenen und (2) übersportbezogenen Jugendarbeit sowie zur (3) Öffentlichkeitsarbeit und zum (4) Sponsoring realisiert werden.
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April 2007 - Projektpartner: Ohne die finanzielle Unterstützung für den Verein wäre die Kooperation mit einer der weltweit angesehensten Lehr- und Forschungsstätten des Sports nicht möglich. Dass es tatsächlich zu der Umsetzung eines Projektes dieser Größenordnung kommen konnte, ist schließlich der Verdienst von fünf Unternehmen (Projektpartnern). Für das Engagement von clipping24.com, der Teka Absaug und Entsorgungstechnologie GmbH, der Lansing Metallbau GmbH & Co. KG, der Steuerberatersozietät Bengfort u. Lammers und der CKM Kondring Montagen GmbH & Co. KG möchte sich der Verein auch an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken.
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Vorgespräche mit der Deutschen Sporthochschule Köln |
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März 2007 - Um die angesprochenen vier Aufgabenbereiche im Verein gewinnbringend anzugehen, wurden mögliche Kooperationspartner diskutiert, die bei der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen mitwirken können. Schnell entwickelte sich die Vision, wissenschaftliche Unterstützung von der Deutsche Sporthochschule Köln zu erfragen. Erste Gespräche wurden mit Univ.-Prof. Dr. Brandl-Bredenbeck (Institut für Schulsport- und Schulentwicklung) und Univ.-Prof. Dr. Breuer (Institut für Sportökonomie und Sportmanagement) geführt. Beide Professoren waren von der Idee des Vereins begeistert.
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Strategiesitzungen der Vereinsverantwortlichen |
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Februar 2007 - Im Rahmen mehrer Besprechungen wurden die Perspektiven und die strategische Zielsetzung der Spielvereinigung seitens der Vereinsverantwortlichen durchleuchtet und diskutiert. Hierbei haben die Verantwortlichen folgende Problembereiche ausfindig gemacht: Entgegen dem bundesweiten Trend, dass in Folge mangelnder Beteiligung in vielen Vereinen Mannschaften bestimmter Altersklassen nicht mehr besetzt werden können, hält der Zuspruch für das Angebot der Spielvereinigung zwar grundsätzlich an. Dennoch wird der Druck auf das Angebot der Spielvereinigung durch die steigende Anzahl an Konkurrenzangeboten im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche immer größer. (1) Um dieser Konkurrenz auch langfristig und aktiv zu begegnen ist eine qualitative Entwicklung des Vereinsangebotes unerlässlich. (2) Grundsätzlich haben Vereine auch die Aufgabe, die Heranwachsenden in ihrer Gesamtentwicklung zu unterstützen. Hierbei gibt es für die Spielvereinigung noch erhebliches Verbesserungspotenzial. (3) Sportvereine stehen multiplen Adressatengruppen (Mitglieder, Eltern, Kommune, Sponsoren etc.) gegenüberstehen. Eine adäquate Öffentlichkeitsarbeit ist daher von zentraler Bedeutung. Auch hier wird seitens der Verantwortlichen noch viel Potenzial vermutet. (4) Im Sponsoring des Vereins bestehen noch einige Defizite hinsichtlich der Sponsoringstruktur sowie der Sponsorengewinnung und –Bindung.
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