| 4. Spieltag 03.09.2010 gegen BSV Roxel |
SpVgg Vreden: Kämer trotz 2:0-Sieg nicht zufrieden
VREDEN . Die Landesliga-Fußballer der SpVgg Vreden haben am
Freitag im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen den BSV Roxel mit
einem 2:0 den vierten Sieg im vierten Spiel einfahren könne. Trotzdem
zeigte sich Trainer Michael Kämer mit der Vorstellung seiner Mannschaft
unzufrieden.
„Das Ergebnis ist völlig in Ordnung, dass hat uns auch der Trainer des
Gegner bestätigt“, erklärte der SpVgg-Coach im Gespräch mit der
Münsterland Zeitung. „Die Vorstellung meiner Mannschaft auf dem grünen
Rasen hat mir aber im ersten Durchgang überhaupt nicht gefallen, da war
die Leistung nicht ausreichend.“ Das habe er den Spielern in der Pause
auch mit deutlichen Worten gesagt. Vor allen bemängelte Kämer die
fehlende Laufbereitschaft und die vielen leichten Fehler im Aufbauspiel,
die sich die Elf geleistet habe. Gegen einen stärkeren Gegner hätte
diese Spielweise auch ins Auge gehen können. „Ich habe mich trotz der
drei Punkte über die Art und Weise geärgert, wie die Elf aufgetreten
ist“, so Kämer weiter. „Das war bei weitem nicht effektiv genug. Die
Mannschaft kann viel besser spielen und das erwarte ich auch.“
Die beiden Vredener Angriffsspitzen wären im ersten Durchgang kaum erfolgversprechend angespielt worden, daher habe es auch so lange bis zum Führungstreffer gedauert. „Das hatte nichts mit Landesliga-Format zu tun. So steigen wir definitiv ab“, meinte Gundolf Lorenz, Trainer des BSV Roxel, nach der Niederlage in Vreden. Er hat erst in der 85. Minute die einzige Chance zum Anschlusstreffer für seine Fußballer gesehen. „Wir waren körperlich und geistig nicht auf dem Platz, haben kein vernünftiges Passspiel hinbekommen, sind Zweikämpfen aus dem Weg gegangen. So kann man nicht gewinnen,“ sagte der BSV-Trainer. jok
Quelle: Münsterland Zeitung
SpVgg Vreden: Vierter Sieg im vierten Punktspiel VREDEN. In einem vorgezogenen Punktspiel besiegte die SpVgg Vreden am Freitagabend den BSV Roxel mit 2:0 und fuhr mit dem Erfolg den vierten Sieg in Serie ein.
Die SpVgg Vreden machte schon zu Beginn viel Druck. Auffälligster Spieler bei den Vredener Fußballern war am Freitagabend Mike Holtheuer, der schon in den ersten fünf Minuten seinen Gegenspieler Christian Küpper ein ums andere Mal versetzte und gefährlich in Tornähe auftauchte. Küpper musste dann nach 30 Minuten raus, für ihn kam Jaki Jurick auf die rechten Abwehrseite des BSV Roxel. Quelle: Münsterland Zeitung
Münster - Der BSV Roxel kommt einfach nicht in Tritt. In einer vorgezogenen Begegnung des vierten Spieltags unterlag das Team von Trainer Gundolf Lorenz gestern beim Tabellenführer SpVg. Vreden mit 0:2 (0:1). Und das völlig verdient. „Vreden war während der gesamten Spielzeit die eindeutig bessere Mannschaft“, so das nüchterne Fazit von Roxels Co-Trainer Miguel Ferreira. Der eigenen Mannschaft attestierte er, dass sie total verunsichert sei. Spielerisch habe man in keiner Phase der Begegnung dem Gegner Paroli bieten können. Und auch kämpferisch sei die Leistung nicht gerade überzeugend gewesen. „Da muss mehr kommen“, so der Co-Trainer, der hofft, dass möglichst schnell der Knoten platzt. Am besten schon am kommenden Wochenende. Dann geht es daheim gegen GW Nottuln.
Quelle: Westfälische Nachrichten
MÜNSTER Der BSV Roxel bleibt in der Landesliga weiter sieglos. Mit 0:2 (0:1) verlor die Elf von Trainer Gundolf Lorenz am Freitagabend bei der SpVgg. Vreden. Und der BSV-Coach hatte anschließend einen dicken Hals: "Das hatte nichts mit Landesliga-Format zu tun. So steigen wir definitiv ab."
In der 85. Minute der vorgezogenen Partie des vierten Spieltags hatte Manuel Beyer aus dem Gewühl im Vredener Strafraum heraus die Chance auf den Anschlusstreffer. Als "absolut verdient" wertete Lorenz den Sieg des Spitzenreiters, dem das Toreschießen leicht gemacht wurde. Dem 0:1 kurz vor der Pause ging ein Fehlpass von Dennis Lahutta voraus, vor dem 0:2 patzte Kai Jurick, der aus Roxels Zweiter ins Team gerutscht war. Lorenz: "Wir waren körperlich und geistig nicht auf dem Platz, haben kein vernünftiges Passspiel hinbekommen, sind Zweikämpfen aus dem Weg gegangen. So kann man nicht gewinnen." BSV Roxel: Schulz - Küpper (15. Jurick), Heppe, Kleine-Bardenhorst, Pietrucha - Beyer, Riepenhof, Schliemann, Albers - Dransmann, Lahutta (54. Tawidde) Tore: 1:0 Bone (43.), 2:0 Holtheuer (75.) Quelle: Münstersche Zeitung
SpVgg Vreden: Leidenschaftlich agieren VREDEN. Nimmt man allein das Tabellenbild zur Hilfe, scheint die Rollenverteilung vor dem vorgezogenen Spiel der Landesliga 4 zwischen der SpVgg Vreden und dem BSV Roxel am heutigen Abend eindeutig verteilt. Der bisher verlustpunktfreie Spitzenreiter empfängt bereits um 18.30 Uhr - beide Kontrahenten haben sich im Vorfeld auf Naturrasen als Spielfläche ausgesprochen - das noch sieglose Schlusslicht. Vredens Trainer Michael Kämer lässt sich von dieser Konstellation nicht beeindrucken. "Unabhängig von der Tabellensituation: In Vreden sollte die Zielsetzung immer lauten, dass am Ende der Heimspiele ein Sieg steht - egal gegen welchen Gegner es geht", so Kämer, der den BSV derzeit "deutlich unter Wert" sieht. "Die Mannschaft hat nicht umsonst in der Vorsaison unter den besten fünf Landesligisten mitgemischt. Und: Im Stamm hat es kaum Veränderungen gegeben. Also muss eine entsprechende Qualität vorhanden sein", so Kämer weiter. Diese könne das Team derzeit nur nicht abrufen - auch weil rund ein Dutzend Akteure mehr oder minder lange ausfällt. "Diesen Aderlass kann in dieser Liga kein Verein kompensieren. Doch: Selbst wenn Roxel in Bestbesetzung auflaufen könnte, änderte sich an unserer Ausrichtung nichts", zeigt sich der Übungsleiter selbstbewusst. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christian Kottig, den Markus Banken in Emsdetten "absolut souverän" vertrat. Ansonsten kann Kämer auf den gleichen Kader wie zuletzt zurückgreifen. Marcel Räckers, zuletzt an die Reserve abgestellt, fehlt wegen Rotsperre. "Jeder einzelne Spieler muss die gleiche Leidenschaft und Disziplin wie bisher an den Tag legen, um auch gegen Roxel erfolgreich zu sein", nimmt Kämer seine Schützlinge in die Pflicht. Quelle: Münsterland Zeitung |
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