|
Bürgermeister Hermann Pennekamp begrüßte die kleine Festgesellschaft, während im Hintergrund die U11-Mädchenmannschaften des FC gegen die der SpVgg das Spiel zur offiziellen Einweihung absolvierten. Eine sinnbildliche Partie: „Wir haben den Platz vor allem für die vielen, vielen Jugendlichen der beiden Fußballvereine gebaut. Damit wollen wir die enorme Jugendarbeit, die dort geleistet wird, unterstützen. Und das kontinuierlich und dauerhaft“, betonte Pennekamp.
Investition nicht unumstritten
„Es ist kontraproduktiv, wenn man in Krisenzeiten gar nicht mehr investiert“, spielte er darauf an, dass die Investition von rund 435 000 Euro für den Kunstrasen nicht unumstritten war: Die Opposition war dagegen. Er persönlich und die Mehrheit des Rates seien der Auffassung, dass die Anlage des Kunstrasenplatzes auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht die bessere Alternative zur Anlage eines neuen Rasenplatzes jenseits des Ölbachs gewesen sei, betonte er. Er dankte aber auch der Politik „für die konstruktiven Diskussionen“.
„Wir haben nicht den Ferrari, aber einen guten Mittelklassewagen genommen“, zog der Bürgermeister einen Vergleich zur Qualität des neuen Platzes „im Hoheitsgebiet“ der Spielvereinigung. „Kein Problem“, warf Heiner Dittmann, Vorsitzender des FC Vreden, ein. Beide Vereine seien flexibel bei der Handhabe zur Nutzung des Platzes, bekräftigte auch SpVgg-Vorsitzender Christoph Kondring. Täglich von 16 bis 20.30 Uhr werde der Platz genutzt.
Viele Anträge gestellt
Kondring und Dittmann blickten im Gespräch mit der Münsterland Zeitung auf viele Anträge auf – jeweils – einen neuen Platz zurück. „Dann kam die Idee mit dem Kunstrasenplatz. Denn im Winter hatten wir die größten Probleme“, erläuterte der SpVgg-Vorsitzende. Seit Mitte August wird nun auf Kunstrasen gespielt – und der Winter kann kommen.
Quelle: Münsterlandzeitung
|